Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch
Seniorengottesdienst im Kirchenbezirk Zwickau

Am 15. Oktober 2023 durften wir einen Gottesdienst für Senioren erleben. Hierzu wurden die Senioren des Bezirkes Zwickau nach Aue-Bad Schlema eingeladen.

Da nicht alle, aus den unterschiedlichsten Gründen, kommen konnten, wurde der Gottesdienst per Bild und Ton übertrage. Somit hatte ein Jeder die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem besonderen Dienst. Leider ist unser Bezirksvorsteher erkrankt. Seinem Wunsch entsprechend leitete unser Bezirksevangelist Schramm den Gottesdienst. 

Als Eingangslied wurde aus dem Gesangbuch: „Mit dir o Herr verbunden ...“ (GB 189) gesungen. 

Als Textwort diente: „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch“ (1.Petrus 5, 7 ) 

Der Bezirksevangelist begann sein dienen mit: Ihr lieben Brüder und Schwestern, die wir uns hier sichtbar versammeln dürfen, ihr Lieben zu Hause am Bildschirm die diese Möglichkeit haben mit uns diesen Gottesdienst zu erleben. Wir dürfen uns zunächst ganz herzlich willkommen heißen. Ich bin bewegt in diesem Moment, wenn ich in die Reihen hineinschauen. Da sieht man so die Gesichter vor sich und denkt, da ist das und jenes. Da sieht man aber auch die Freude, die mitgebracht wurde, dass wir hier Begegnungen haben dürfen. Das ist etwas ganz Besonderes diese Gemeinschaft zu erleben. 

Wir können nicht sagen Ü60 wie man es heute modern ausdrücken will. Nein wir dürfen einen besonderen Dienst erleben. In diesen Kreis da schaut man auch mal ein Stück zurück auf den Weg, der gegangen wurde. Ja das ist so, wenn man in die Reihen schaut, sieht diese Gesichter. Wir dürfen ein ganzes Stück zusammengehen. Ein ganzes Stück zusammen auch mit Kämpfen. Auf  diesem Weg wo es manche Höhepunkte gab. 

Gemeinschaft mit Gott, das ist das Wichtige. Das ist auch heute Nachmittag das Ausschlaggebende, nicht wer hier steht, sicher wäre es schön, wenn der Apostel hier wäre. Aber auch etwas Anderes muss stimmen und jetzt komme ich mal auf euch ihr Lieben die ihr mit uns verbunden seid über Bildschirm. Wir haben etwas Gemeinsames. Wir erleben Alle eine Übertragung, einen Übertragungsgottesdienst. Es ist nichts anderes als wie wir es gesungen haben: „Mit dir o Herr verbunden...“, das ist das Wichtige. Diese Verbindung, die muss stimmen die muss stehen. Die steht, ihr Lieben, ob zu Hause oder hier, wenn wir unsere Herzen öffnen. Das ist schon mal das Wichtige. Dann wird das zum Erleben und dann ist das eben eine Übertragung die weit über den Bezirk hinaus geht. Bis in die Herrlichkeit zu denen, die auch mit zu uns gehört haben, die uns schön voraufgegangen sind. Jetzt ist es so, ihr Lieben, dass wir vielleicht auf die Zeit zurückschauen und sagen: „Na ja, gut die frühere Zeit, da war noch alles bisschen anders. Ich kann das auch so sagen, ihr Lieben, das war schon so, da gab es noch so klare Ansagen. So sind wir groß geworden. So sind wir gewachsen klare Ansagen im Werk Gottes. Wir reden hier von unseren Glaubensweg und dann kam auf einmal das Wort „Eigenverantwortung“. Ihr Lieben, da wurde alles ein bisschen anders. Weil jeder feststellen mussten, ich bin für mein Seelenheil selbst verantwortlich, ich will selbst etwas dazu tun, etwas dazu beitragen. Ja, auch plötzlich fehlte da Einiges, fehlt heute Einiges auch in den Familien, klare Ansagen. Das hat mich sehr beschäftigt. Es war doch so, dass ihr diejenigen wart, schaut bei dieser Begegnung „Seniorengottesdienst“ das hab ich immer besonders gern, wenn man da auf die schaut, wo man vielleicht noch die Kindheit erlebt hat und seine Jugendzeit. Dann waren es eure guten Ratschläge, eure liebevolle Ermahnungen, eure Erfahrungen, die ihr weitergegeben habt. Das war das Schöne, das hat man sich gemerkt, das hat uns geprägt. Und das ihr Lieben, das darf nicht aufhören. Heute leider feststellbar, das so etwas nicht mehr im Vordergrund stehet.  

Jetzt haben wir hier ein Wort, das mich so bewegt hat, dass ich das genommen habe. „Alle eure Sorge werft auf ihn...“ Ja wenn wir in diesem Kreis hineinschauen und jeder mal so sein Herz öffnen könnte. Was da an Sorgen, an manchen Kümmernissen da ist, was da im Stillen schon auf den Altar gelegt wurde. Es ist sehr viel auf den Altar gelegt, weil im Alter manche Sorge um die Gesundheit, da hat man Sorge, dass alles weitergeht auch im Natürlichen. „Alle eure Sorge werfet auf ihn“. Wenn ich auf unseren Bezirksevangelisten Löffler schaue, er hat uns oftmals ein Beispiel gebraucht von einem ganzen lieben treuen Bruder hier in der Gemeinde Aue, einen alten Priester, der hat seine Sorgen dem lieben Gott entgegengebracht und seine Sorge war doch, dass er noch ordentlich Wasser lassen kann, dass sein Stuhlgang geregelt ist. Weil ihm das eine große Sorge war. Alle eure Sorge, wir müssen nichts weglassen. Erstens weißt du lieber Gott um alles. Er kennt uns, aber er freut sich auch, wenn wir sie sagen 

ihr Liebe, ich weiß von vielen, aus Gesprächen heraus, dass es euch eine ganz große Sorge ist, wenn ihr vielleicht auf eure Enkelkinder schaut und ihre Glaubensentwicklung seht. Es sind viele Sorgen, was jetzt heißt, alle Eure Sorge werft auf ihn, dann wollen wir das tun, diesen Rat befolgen den er damals dem Petrus gegeben. Den Ältesten steht es hier aufgeschrieben. Warnungen an die Ältesten und die Gemeinde . Auch hier einen Rat. Gebt es dem liebe Gott in die Hand. Wir sollten nicht selbst darunter kaputt gehen oder leiden. Es ist schön, wenn man sagen kann ich vertraue dem lieben Gott, wenn man alle Sorgen in die Hand Gottes legt. Dann heißt das nicht, dass wir auf einmal leichtsinnig werden. Mir ist das jetzt egal, ich habe es ihm gesagt. Sicher tun wir noch das was notwendig ist, was angenommen wird. Das ist schön aber ihr Lieben, wir müssen auch unsere himmlischen Vater vertrauen, dass er alles wohl machen wird. dass er bei uns ist. Das er bei uns ist, das ist es was nach dem Komma steht, denn er sorgt für euch. Dann müssen wir uns fragen, ja wie tut er das. Er sorgt dafür uns. Erstens spricht er immer wieder mit uns, ja schenkt uns immer wieder seine große Liebe. Er schenkt seine Gnade. Wir dürfen das erleben in jedem Gottesdienst. Ein Wunder ist schon die Erwählung. Wir dürfen seine Kinder sein. Das hat er uns zugesagt schon bei der Taufe, das er bis zum Lebensende an unserer Seite sein wird. Er wird bei dir an deiner Seite bleiben und dann steht dem nichts entgegen. Sicher haben wir hier und da einen Kampf zu führen. Dann sagen wir auch, lieber Gott gib die Kraft dazu, dass ich das auch überstehe. Im Moment wo wir vielleicht Ängste leiden, weil wir nicht wissen wie geht denn das jetzt aus. Wir schauen auf die Zeit. 

Ich habe ein Stück gelesen in der heiligen Schrift in alten Testament, da ging es um den Propheten Elisa. Dieser Elisa lebte auch damals zur Zeit des Königs von Syrien. Als dieser ihn verfolgt hatte und dieser ihn festnehmen wollte und sogar noch schlimmer, er wollte diesen Propheten töten. Er hat ein Heer aufgestellt und die Stadt umher, dass er nicht entkommen kann. Doch der Diener dieses Propheten hat des Heer gesehen, er hatte plötzlich große Angst bekommen davor was jetzt werden wird. Aber Elisa brachte klar sein Vertrauen entgegen seinem Gott zum Ausdruck. Auf unserer Seite sind mehr als auf dieser Seite. Dann hat er ihn aufgefordert mit ihm zu beten. Aber Elisa hat gesagt: „Lieber Vater öffne ihm die Augen, dass er sehend werde. Geschwister, das war eine besondere Bitte. Das sagt man nur wenn man Vertrauen hat; wenn man überzeugt ist. wegen  

Öffne die Augen zu sehen, er hat es damals erlebt. Plötzlich sah er ein Heer feuriger Rösser und Wagen. So steht es geschrieben.  

Die um den Propheten herum waren zum Schutz. Der liebe Gott hat gezeigt er sorgt für die Seinen, er ist da. Wir haben vielleicht hier und da Angst, dass unser Feind so stark ist, er uns bezwingen kann. Ihr Lieben wir sind vielleicht auch mal so wie dieser Prophet das wir sagen „Ach lieber Vater öffne mir doch jetzt die Augen, dass ich sehen kann“, und wo es sein kann, dort zeigt er uns das, was wichtig ist, Wenn wir damit leben können, wird er uns das Zeigen. Wenn es nicht zu schwer ist zu tragen, er verlangt nicht mehr als wir tragen können, aber ergibt auch die Kraft dazu, die notwendig ist. 

Priester  Wienold sagte im mitdienen: Das Bibelwort muss ich mir erst einmal ein Stück weit noch einmal ganz bewusst annehmen, die Sorge einfach auf ihn zu werfen. Im letzten Jugendgottesdienst, den ich leiten durfte, wurde unserer Jugend mitgeteilt in aller Klarheit: „Ich kenne dich!“ Das gilt auch für uns. Gott kennt uns. Wenn wir unsere Sorgen auf ihn werfen, gehen Sie nicht daneben, wie bei so manchen Schuss im Fußball oder anderen Sportarten. Nein die kommen genau dort an wo sie hingehören. Weil er der Einzige ist, der uns wirklich helfen kann. Der auf uns achtet und der Allmächtig ist. 

Vor wenigen Tagen habe ich ein Seminar gemacht. Da ging es um das Gebet. Und wisst ihr, die Sorge möchte ich auf euch mit werfen, an dieser Stelle. Evangelist Kiefer, der eine oder andere kennt, ihn, der Berater von unserem Stammapostel, der theologischer Berater, sprach davon, dass in unserer Kirche eine Gebetskrise da ist. Das sehe ich euch nicht. Aber die jüngere Generation. Er sprach davon, aus vielen Gesprächen heraus, dass das Gebet keinen Stellenplatz mehr in unserem Alltag hat. Was die Folge ist, zum einen geht die Dankbarkeit verloren, weil man gar nicht mehr darüber nachdenken so bewusst, was habe ich denn von Gott empfangen und zum anderen fehlt genau dieses, seine Sorgen auf ihn zu werfen. 

Priester  Schädlich, Vorsteher der Gemeinde Schneeberg, sagte uns: Die Gedanken gehen zurück, da denke ich schon die schon einige Tage darüber nach, hat unser Apostel Quittenbaum einmal hier den Gottesdienst für die Senioren gehalten. Und dann sagte er: „Ihr, ihr Senioren, ihr seid das Rückgrat der Gemeinde“. Da können wir uns viele Gedanken darüber machen, was er damit alles gemeint hat. Ihr seid das Rückgrat, ihr haltet alles zusammen, ihr habt eure Erfahrungen. Die Erfahrung gebt ihr auch gerne an uns weiter.  

Ich habe jetzt einen Bericht gelesen von einem Bezirksapostel. Der sagte, wenn wir den Gottesdienst kommen, das ist wie, wenn wir eine Auszeit nehmen. Wenn wir zum Gottesdienst kommen das ist dann so eine Auszeit. Dann haben wir die Möglichkeit alle unsere Sorgen hier am Alter zu legen und heute, heute haben wir auch diese Möglichkeit und werden direkt drauf aufgefordert, legen wir einfach alles ab. Wo sollen wir es denn sonst hinlegen. Wir können es hier am Altar ablegen und wir können uns zu 100% darauf verlassen unser himmlischer Vater er sieht es und er wird alles wohl machen für jeden einzelnen.