Oftmals werden viele Dinge, die den Alltag umgeben, kaum bewusst wahrgenommen. Sei es der Arbeitsplatz, die eigene Gesundheit, Menschen, die für einen da sind, oder einfach schöne Momente.
Erst wenn etwas fehlt oder bedroht ist, bekommen diese Dinge Aufmerksamkeit und ihr Wert wird erkannt. Und manchmal folgt gerade daraus eine besondere Dankbarkeit.
Dankbarkeit bedeutet, bewusst hinzusehen
Auch im Jahr 2026 sind die Krisen nicht weniger geworden und vieles davon lässt sich von Einzelnen nicht beeinflussen. Doch die Perspektive auf das, was geschenkt ist, kann sich verändern. Dazu lädt der Erntedanktag ein.
Am Sonntag, 4. Oktober 2026, wird in allen neuapostolischen Gemeinden im deutschsprachigen Raum der Erntedanktag gefeiert. Im Mittelpunkt der Predigt wird das Bibelwort Psalm 19,2 stehen: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.“
Traditionell stehen dabei die Gaben der Erde im Mittelpunkt, entsprechend wird auch der Altar geschmückt. Doch der Begriff der „Ernte“ lässt sich noch weiter fassen. „Der Erntedanksonntag schenkt uns eine wertvolle Gelegenheit, über all das Gute nachzudenken, das Gott in den vergangenen Monaten und Jahren an uns und für uns getan hat“, so schreibt es auch Bezirksapostel David Heynes in einem Rundschreiben an alle Geistlichen. „In jeder Gemeinde wird es Regen und Stürme gegeben haben, durch die wir alle gehen und am Glauben festhalten mussten.“
Dankbarkeit bedeutet nicht, die Herausforderungen auszublenden oder schönzureden, sondern neben dem Schweren auch das Gute wahrzunehmen, das trägt. Dinge, die im Alltag leicht als selbstverständlich erscheinen, rücken in den Mittelpunkt und werden als Geschenk neu entdeckt.
Themenreihe zur Dankbarkeit
Wir laden dazu ein, das Thema Dankbarkeit aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich damit auseinanderzusetzen. Wie zeigen wir Dankbarkeit im Alltag? Was macht Dankbarkeit mit uns? Wem sind wir dankbar? Was folgt aus Dankbarkeit? Jeden Samstag nehmen wir eine dieser Fragen in den Blick.
Quelle: Artikel zur Forsa-Befragung
Neuapostolische Kirche